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Beim SCHRÖPFEN werden Schröpfgläser auf  Akupunkturpunkte und/oder Hautsegmente aufgesetzt. Durch das Ansaugen der Hautoberfläche wird ein Vakuum erzeugt. Die Hautgefässe schwellen an und es entsteht ein kleines Hämatom. Dieser Reiz stimuliert die Akupunkturpunkte, aktiviert die körpereigenen Heilkräfte, die Durchblutung und der Lymphfluss werden verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Es können lokale Hämatome entstehen, die nach ein paar Tagen wieder verschwinden.

Bei der Schröpfkopfmassage  wird zuerst die betroffene Körperregion mit durchblutungsfördernden Mitteln eingerieben, anschließend werden die
Schröpfgefäße über den ausgewählten Bereich gezogen. Die Schröpfkopfmassage stellt ein hervorragendes Verfahren zur Entspannung und Lockerung verspannter Muskelpartien dar.

Indikationen

- Arthrose
- Stoffwechselprobleme
- Menstruationsprobleme
- Ischias
- Lumbago
- Rückenschmerzen
- Verdauungsprobleme
- Bluthochdruck
- Asthma, Bronchitis
- Husten
- Kopfschmerzen, Migräne
- Erkältungskrankheiten


Bei der MOXIBUSTION
wird das getrocknete Kraut des Beifusses (artemesia vulgaris) 
zur Erwärmung ausgewählter Akupunkturpunkte und/oder
bestimmter Meridiane verwendet.

Es entsteht eine wohltuende Wärme, die auch eine anregende oder Blockade lösende Wirkung hat. 


1. Moxen mit der Moxa-Zigarre ist die gebräuchlichste Methode.
Das Kraut ist zu einer Zigarre zusammengerollt. Die glimmende Zigarre wird relativ nah an die betroffene Haustelle (meist ein bestimmter Akupunkturpunkt) gehalten und bleibt so lange dort, bis eine deutliche Wärme zu spüren ist. Man kann den Abstand zur Haut gut regulieren und die Wärme individuell dosieren. 

2. Moxen mit Zwischenlage
Hier wird getrocknetes Moxa-Kraut zu einem kleinen Kegel geformt, der auf eine gelöcherte Zwischenlage aus einer Ingwer- oder Knoblauchscheibe auf den bestimmten Akupunkturpunkt gelegt und abgebrannt wird. Der Kegel wird zu einem anderen Punkt verschoben sobald sich  ein starkes Hitzegefühl entwickelt und sich die Haut gerötet hat. Man nennt dieses Verfahren " indirektes Moxen".

Indikationen:
- allgem. Schwächezeichen, Abwehrschwäche
- Durchblutungsstörungen
- Regelstörungen
- Durchfall
- Korrektur der Steißlage eines Ungeborenen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Asthma und Bronchitis

Wirkung auf den Organismus:
- Anregung des Qi- Flusses
- Förderung der Gewebsdurchblutung
- beruhigende Wirkung
- wundheilungsfördernde Wirkung
- Immunsystem stärkend


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.....und so sieht Schröpfen in China aus :-)

Kunming Hospital of TCM

Praktikumsaufenthalt 2005



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